
Aktuelles
In stillem Gedenken
Andreas Lindner
05.12.1948 – 20.09.2026
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Gründungsmitglied Andreas Lindner.
Seit der Gründung der Bergwacht Fuchsmühl im Jahr 1969 war er mit unserer Gemeinschaft eng verbunden. Über viele Jahrzehnte hat er die Bergwacht mitgeprägt und war ein Teil unserer Geschichte und unserer Kameradschaft.
Wir werden Andreas als geschätzten Kameraden und Menschen in dankbarer Erinnerung behalten.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.
Bergwacht Fuchsmühl



Erfolgreiche Sommerprüfung unserer Anwärter
Am vergangenen Wochenende stellten sich zwei unserer Bergwachtanwärter bei bestem Sommerwetter der Sommerprüfung. Dabei mussten sie ihr Können sowohl in der planmäßigen als auch in der behelfsmäßigen Bergrettung unter Beweis stellen.
Bei der planmäßigen Bergrettung wurden verschiedene Aufgaben in Teamarbeit geprüft, darunter der Einsatz der Gebirgstrage mit Dreipunktverankerung, die Vorbereitung einer Rettung nach unten mit Umbau zur Rettung nach oben unter Einsatz des Statikseils sowie verschiedene Seil- und Rettungstechniken.
In der behelfsmäßigen Bergrettung wurden die Anwärter einzeln geprüft. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Nachsteigerrettung eines Gestürzten nach oben mit Standardkletterausrüstung mithilfe von Expressen, Schweizer Flaschenzug und Körperhub, die Zwei-Mann-Kapprettung, eine Seilverlängerung mit Lastübertragung sowie der Luggi-Zug vom Baum mit Blockverankerung.
Alle Prüfungsstationen wurden von unseren beiden Anwärtern erfolgreich gemeistert.
Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Sommerprüfung und wünschen beiden für die weiteren Prüfungen zum AEK viel Erfolg!

Hilflose Person im Waldgebiet bei Walbenreuth
Am Samstag Mittag wurde die Bergwacht Fuchsmühl zu einem medizinischen Notfall im Waldgebiet bei Walbenreuth alarmiert.
Durch die schnelle medizinische Versorgung durch die Bergwacht Einsatzkräfte konnte der Zusand des Patienten stabilisiert werden.
Anschließend erfolgte der schonende Transport mit dem Amarok aus dem unwegsamen Gelände. Auf einer befestigen Straße wurde der Patient schließlich dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Der endgültige Abtransport erfolgte mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth in eine Fachklinik.
Vielen Dank an alle Einsatzkräfte für die gute Zusammenarbeit!


Ausbildung „Rettung aus Bäumen“
Am vergangenen Donnerstag stand bei der Bergwacht Fuchsmühl wieder die Ausbildung „Rettung aus Bäumen“ auf dem Programm. Da in einem Waldgebiet ausreichend Käferbäume zur Verfügung standen, rückten wir aus, um die verschiedenen Techniken der Baumrettung praktisch zu üben.
Nach einer ausführlichen Einweisung in den Ablauf einer Bergung wurden zunächst die dafür benötigten Geräte und deren Anwendung vorgestellt. Zum Einsatz kamen unter anderem Baumsteigeisen, das RIG-Abseilgerät mit FREINO-Karabiner, ein längenverstellbares ERGOGRIP-Halteseil mit 4 m Länge und Stahleinlage sowie der Hüftgurt FALCON MOUNTAIN, der als spezieller Klettergurt für diese Art der Rettung eingesetzt wird.
Anschließend teilten wir uns in mehrere Gruppen auf, um die einzelnen Schritte der Baumrettung praktisch auszuprobieren und zu trainieren. Geübt wurde unter anderem der Aufstieg auf einen Baum mit den Steigeisen und dem Halteseil. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem sicheren Handling und dem kontrollierten Ablassen einer zu rettenden Person mit dem RIG-Abseilgerät.
Auch das eigene Abseilen aus dem Baum sowie das korrekte Umhängen und die Aufgaben des Sichernden am Boden wurden intensiv trainiert. Dabei konnten alle Teilnehmer die einzelnen Abläufe selbst ausprobieren und praktische Erfahrungen sammeln.
Für alle Beteiligten war es ein sehr lehrreicher und abwechslungsreicher Ausbildungsabend. Mit großem Interesse und Engagement wurden die verschiedenen Techniken geübt und vertieft.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Ausbilder für die Vorbereitung und Durchführung der Ausbildung. Wir hoffen, dass uns auch künftig wieder geeignete Käferbäume für diese wichtige Übungsmöglichkeit zur Verfügung stehen – auch wenn wir uns natürlich wünschen, dass der Wald möglichst von solchen Schäden verschont bleibt.
